Grußwort des Bürgermeisters

Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Eltern!
Vor Ihnen liegt die Konzeption unserer Einrichtung- Haus für Kinder Spatzennest. Als Vertreter des Trägers, der in Mitverantwortung für die Rahmenbedingungen dieser Einrichtung steht, möchte ich alle jungen Familien hier im Ort herzlich begrüßen.

Durch das „Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz“ (BayKiBiG) ist jede Einrichtung verpflichtet, ihre pädagogische Arbeit und die erarbeiteten Schwerpunkte in einer Konzeption darzulegen. Sie soll den Erziehungsberechtigten als Orientierung und Leitfaden an die Hand gegeben werden. Sie wird in regelmäßigen Abständen überarbeitet und gegebenenfalls den veränderten Bedingungen angepasst.

Wir freuen uns besonders über den gelungenen Umbau und die Sanierung des gesamten Gebäudes – vor allem auch , dass wir eine Kleinkindgruppe mit 12 Plätzen für die ganze Gemeinde einrichten konnten.
Schon lange vorbei sind die Zeiten, als der Kindergarten als Kinderbewahranstalt diente. Die breite Altersmischung hat Einzug gehalten d.h. Krippenkinder, Kindergartenkinder und Grundschüler finden einen Platz – und auch die pädagogischen Aufgaben sind ausdifferenzierter und stellen das Personal täglich vor neue Herausforderungen.

Neben der Konzeption hat der Gesetzgeber ganz konkrete, recht vielfältige Leitlinien für diese pädagogische Arbeit am und für das Kind festgelegt (Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplan – BEP) .
Das pädagogische Personal soll dabei unter anderem die Kinder in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit unterstützen und fördern, als auch ihnen so genannte Basiskompetenzen vermitteln. Diese Aufgaben decken neben dem Kinderschutz ein sehr weites Feld der Bildung und Erziehung ab. Es sollen ethische, religiöse, sprachliche, mathematische, naturwissenschaftliche und technische Bildung, Umweltbildung, informationstechnische und Medienbildung, ästhetische, bildnerische, kulturelle sowie musikalische Bildung und Erziehung vermittelt werden. Aber auch die Bewegungserziehung, der Sport und die Gesundheitserziehung spielen eine Rolle.

Ich weiß, dass das pädagogische Personal an unseren Einrichtungen durch kenntnisreiche und engagierte Arbeit an und für das einzelne Kind diese Anforderungen auch schon in der Vergangenheit erfüllt hat, als dies noch nicht im einzelnen vom Landesgesetzgeber so detailliert vorgegeben war. Für diese stets engagierte Arbeit des Personals möchte ich mich an dieser Stelle im Namen des Trägers sehr herzlich bedanken.

Damit verbinde ich auch die Hoffnung, dass diese vom Personal in viel zusätzlicher Arbeit erstellte Konzeption nicht nur der Selbstvergewisserung über die eigene Arbeit dient, sondern dass sie auch gleichsam einen Baustein zur vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Kinderhaus auf der einen und den Erziehungsberechtigten auf der anderen Seite zum Wohle der ihnen und uns allen anvertrauten Kinder bilden wird.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Schraud
Erster Bürgermeister